Professionelle Harry Potter Fanfiction: Carry On

Was ist fast so gut wie Harry Potter das erste Mal zu lesen? Harry Potter noch einmal zu lesen!

Und was ist ein bisschen besser als Harry Potter noch einmal zu lesen? Harry Potter Fanfiction zu lesen! Und ja, es gibt auch professionell geschriebene Fanfiction neben den unendlich viel Speicherplatz auffressenden Texte, die man online lesen kann. Gerade fertig gelesen habe ich „Carry On“ von der Autorin Rainbow Rowell. Das Buch erschien 2015 und ist eine Art Spin-Off von ihrem 2013 erschienenen Buch „Fangirl“. Bei beiden handelt es sich um Literatur für „Jugendliche“, was auch immer das bedeutet. Ich fand mich jedenfalls mit 20 Jahren noch jugendlich genug für diese zwei wunderbaren, zuckerlfarbenen Bücher.

In „Fangirl“ (was übrigens ein Term ist, der ein Mädchen beschreibt, die ein leidenschaftlicher Fan von etwas, oft Büchern oder Bands, ist) schreibt Cath (das Fangirl) Fanfiction über „Simon Snow“, aka eine Fantasie-Version von Harry Potter (der an sich ja auch fantastisch ist). Sie bastelt sich eine Welt, in der sie alle Charaktere kennt und sie bestimmen kann, was passiert.

Um ihren Fangirls und -boys eine Freude zu machen (und, weil sie selbst wahrscheinlich eines ist), hat Rainbow Rowell dann auch die Fanfiction, die Cath schreibt, in ein echtes Buch verwandelt. Das Resultat, „Carry On“, las sich für mich wie eine buntere, modernere Version von den Büchern, die ich bereits mehrmals gelesen habe, weil ich sie so liebe.

Simon Snow ist wie Harry Potter ein Waise, der mit elf Jahren an einer Schule für Zauberei aufgenommen wird. Er hat einen begabten weiblichen Side-Kick und einen bösen Widersacher. Außerdem gibt es so etwas wie Dumbledore, so etwas wie Hagrid und so etwas wie Malfoy. Da hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon auf.

Und jetzt die große Preisfrage: Ist es ein gutes Buch?

Sagen wir mal so: Ich habe dieses 500-Seiten dicke Schätzchen innerhalb von 3 Tagen (die ich am Strand und im Bus verbracht habe) ausgelesen. Ich habe jede Minute genossen und bin wie ein echtes Fangirl in den fast-Kuss-Szenen total ausgeflippt. Geil war’s. Zugegeben: Wer Harry Potter nicht mochte und auch sonst Probleme hat wird das Buch vermutlich nicht mögen. Auch okay. Es ist ein Buch, ohne das man sicher leben kann. Aber als Harry Potter Fangirl/-boy war es das beste, was ich seit Barry Trotter (bitte nicht nachfragen) an Fanfiction gelesen habe.

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